FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wann müssen Angehörige für ein Pflegeheim zahlen?

Angehörige wie z.Bsp. Kinder von Eltern in Pflegeheimen, müssen seit 2020 erst für den Pflegeplatz bezahlen, wenn Sie ein Jahresbruttoeinkommen von mehr als 100.000€ haben.

Wann und wie viel zahlt das Sozialamt?

Wenn der Eigenanteil der Rente nicht ausreicht um den Pflegeplatz vollständig zu bezahlen, zahlt das Sozialamt den Restbetrag.

Was kostet ein Heimplatz?

Die Kosten eines Heimplatzes sind abhängig vom Pflegegrad.

Was passiert mit meinem Eigenheim?

Da dies eine sehr individuelle Angelegenheit ist, sprechen wir gerne individuell mit Ihnen über das Thema.

Wann und wie viel zahlt die Pflegekasse?

Je nach Pflegegrad zahlt die Pflegekasse 125€ bis 2005€ pro Monat für die Kosten der Pflege. Für Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten muss der Pflegebedürftige selbst aufkommen.

Welcher Pflegegrad kommt in Frage?

Der Antrag zur Ermittlung des Pflegegrades, muss bei der zuständigen Pflegekasse beantragt werden.

Kann ein Bewohnerzimmer selbst gestaltet werden?

Wir wollen es unseren Bewohnern so gemütlich und heimisch wie möglich machen. Daher können Sie unter Absprache mit uns auch gerne einen Teil Ihrer Lieblingsmöbel, Dekoration, Bilder etc. mitbringen.

Wer geht mit den Bewohnern zum Arzt?

Für unsere Bewohner stehen wöchentliche Visiten an. Weitere Arzttermine außerhalb der Pflegeeinrichtung müssen von den Angehörigen / Betreuenden organisiert und wahrgenommen werden. Aus versicherungstechnischen Gründen muss eine externe Person, außerhalb des Pflegepersonals beauftragt werden.

Wie bekomme ich einen Platz im Pflegeheim?

Füllen Sie dazu dieses Formular aus und stellen Sie einen Antrag in unserem Pflegeheim. Wenn entsprechend Platz vorhanden ist, ist bei uns jede/r willkommen! Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte!

Woher weiß ich, dass die Pflegequalität gut ist?

Einmal jährlich besucht uns der MDK und führt eine sehr detailreiche Untersuchung zur Pflegequalität durch. Diese wird benotet und ist im Internet hier abrufbar. Außerdem nehmen wir regelmäßig an Schulungen und Fortbildungen teil.

CORONA / COVID

Schutzkonzept

1. Verlassen der Einrichtung

Das Verlassen der Einrichtung ist jederzeit möglich. Es gelten hierbei die einschlägigen gesetzlichen Regelungen.

Das heißt, dass Bewohnerinnen und Bewohner sich unter Beachtung der Coronavirus-Schutzverordnung vom 22.06.2021 wie jede andere Bürgerin oder jeder andere Bürger im öffentlichen Raum bewegen dürfen und sich z. B auch mit ihren Angehörigen oder anderen Personen treffen können. Das gilt auch für Personen, die im Rollstuhl sitzen und von ihren Angehörigen oder anderen Personen z. B. für einen Spaziergang abgeholt werden.

Die Umsetzung dieser Regelungen liegt in der Eigenverantwortung der einzelnen Personen.

Eine Quarantänisierung bei Rückkehr nach einem Wochenendbesuch ist weder in den Handlungsempfehlungen des RKI noch in den derzeit geltenden Verordnungen vorge- sehen. In diesem Fall wird eine grundsätzliche Quarantänisierung als nicht notwendig erachtet, da die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Angehörigen sich wie jede Bürgerin und jeder Bürger und somit jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter der Einrichtung außerhalb der Einrichtung an die gesetzlichen Regelungen inklusive Hygiene- und Abstandsregelungen zu halten haben.

Eine Isolation von Bewohnerinnen und Bewohnern bei Rückkehr nach einem stunden- weisen Verlassen der Einrichtung (z. B. für einen Arztbesuch oder aus Anlass eines Einkaufs) ist grundsätzlich nicht erforderlich.

In diesem Zusammenhang wird noch einmal auf die Empfehlungen des RKI zu einem guten und regelmäßigen Monitoring der Bewohnerinnen und Bewohner hingewiesen.

2. Ermöglichung von Gemeinschaftsaktivitäten

Bei Gemeinschaftsaktivitäten bzw. Kontakten vollständig geimpfter oder genesener Bewohnerinnen und Bewohner untereinander (ohne Anwesenheit ungeimpfter bzw. nicht genesener Personen) kann auf das Einhalten des Mindestabstandes und das Tragen eines Mundschutzes verzichtet werden.

Bei einer Impf- und Genesenenquote von mehr als 90 % unter den Bewohnerinnen und Bewohnern können Gemeinschaftsaktivitäten auch ohne Einhaltung des Abstandsgebots ermöglicht werden. Idealerweise sollte jedoch ein MNS getragen werden. Nichtgeimpfte sollten darüber aufgeklärt werden, dass bei Teilnahme ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

Auch bei einer Impf- und Genesenenquote von weniger als 90 % unter den Bewohnerinnen und Bewohnern sind wohnbereichsübergreifende Gemeinschaftsaktivitäten möglich, z. B. gemeinsame Mahlzeiten, Gruppenangebote usw. Hierbei sind die üblichen Hygieneregeln (wie Abstand halten, Händedesinfektion, Masken und Lüften) situations- und personenangepasst zu beachten

Ein planmäßiger Ausschluss von nicht geimpften bzw. nicht genesenen Bewohnerinnen und Bewohnern darf nicht erfolgen. Allerdings ist gemäß den Empfehlungen des RKI die Teilnahme von SARS-CoV-2-positiven bzw. symptomatischen Bewohnerinnen und Bewohnern an Gemeinschaftsaktivitäten mit SARS-CoV-2-negativen Bewohnerinnen und Bewohnern nicht möglich.

Die Wahrnehmung von Gemeinschaftsaktivitäten richtet sich im Übrigen nach den aktuellen Empfehlungen des RKI.

3. Allgemeine Besuchsregelung

Besuchseinschränkungen z.B. in Bezug auf die Häufigkeit oder die zulässige Personenzahl sind aufgehoben.

Einschränkungen zur maximalen Dauer der einzelnen Besuche sind grundsätzlich nicht zulässig, sondern können nur im Einzelfall, z. B aufgrund einer aktuellen personellen und organisatorischen Situation, erfolgen. Sollte sich in diesen Fällen eine nicht mehr zu bewältigende Besucherzahl im Haus aufhalten, die eine jederzeitige Einhaltung des Hygienekonzepts gefährdet, sollte im angemessenen Rahmen auf eine Beendigung des Besuchs hingewirkt werden.

Aufgrund der weiterhin bestehenden Gefahr eines Infektionsgeschehens sind die Einrichtungen verpflichtet, Name, Anschrift, Telefonnummer und die Besuchszeit jeder Besucherin und jedes Besuchers ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen zu erfassen. Weitere Regelungen zur Aufbewahrung und Einsichtnahme sind der Verordnung zu entnehmen.

Alternativ können auch digitale Erfassungssysteme, z.B. die Luca-App, genutzt wer- den, wenn die Nutzung durch die jeweils örtliche Gesundheitsbehörde unterstützt wird und Besucherinnen und Besucher, die solche Apps nicht nutzen, entsprechend händisch erfasst werden.

Besuche sind in den Bewohnerinnen- und Bewohnerzimmern möglich. Sofern in den Zimmern geimpfte oder genesene Personen im Sinne des § 2 Nr. 2 und 3 oder Nr. 4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung wohnen, ist das Tragen einer Maske nicht erforderlich.

Deshalb wird aus fachlichen (infektiologischen) Gesichtspunkten ein Testangebot für Besucherinnen und Besucher unmittelbar vor dem Besuch durch die Einrichtung dringend empfohlen. Die Refinanzierung der Sach- und Personalkosten ist sichergestellt. Es ist den Einrichtungen freigestellt, auch Geimpften und Genesenen weiterhin ein freiwilliges Testangebot zu unterbreiten.

 

Besucherinnen und Besucher haben sich vor und nach dem Besuchskontakt die Hände zu desinfizieren.

4. Masken

Besucherinnen und Besucher aller Einrichtungen (Pflegeeinrichtungen und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe) müssen zu jeder Zeit eine genormte FFP2, KN95-, N95- oder vergleichbare Maske ohne Ausatemventil tragen.

Unter 6 Jahren: Keine Maskenpflicht.

Ab 6 Jahren: Es ist eine medizinische Maske (OP-Maske oder Schutzmaske der Standards FFP2,                                KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil) zu tragen.

Die Leitung der Einrichtung kann weitergehende Maßnahmen anordnen.

Ausnahmen:

  1. Keine Maskenpflicht bei Besuchen im Zimmer von Bewohnerinnen und Bewohnern, sofern die darin Wohnenden über einen vollständigen Impfschutz verfügen oder als genesen gelten.
  2. Keine Maskenpflicht für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Maske tragen können.
  3. Keine Maskenpflicht, soweit und solange aus therapeutischen, pädagogischen, rechtlichen, seelsorgerischen, ethisch-sozialen oder anderen tatsächlichen Grün- den das Absetzen der medizinischen Maske erforderlich ist.

5. Testungen

Negativnachweis / Testungen

Besucherinnen und Besucher müssen über einen Negativnachweis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 verfügen und dies auf Verlangen in der Einrichtung nachweisen. Anzuerkennen sind alle Nachweisformen nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 bis 6 CoSchuV, z. B. Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt), PCR-Test (max. 48 Stunden alt) oder Schülertestheft (zeitlich unbegrenzt).

Ausnahme:

Für Besuche von nachfolgenden Personengruppen gilt diese Testverpflichtung nicht:

  1. Geimpfte oder genesene Personen im Sinne des §2 Nr.2 und 3 oder Nr.4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes sind Personen, die ein negatives Testergebnis nachweisen, gleichzustellen.
  2. Personen, im Rahmen eines Notfalleinsatzes.
  3. Kinder unter sechs Jahren und Kinder, die noch nicht eingeschult sind.

Handelt es sich bei den betreffenden Personen um Fremdpersonal einer Pflegeeinrichtung, hat die Pflegeeinrichtung eine Testmöglichkeit vorzusehen.

Der bestmögliche Schutz wird durch Besuchstestungen vor Betreten der Einrichtung erzielt.

Die Besucherinnen und Besucher haben immer dann einen Anspruch auf Testung durch die Pflegeeinrichtung selbst, wenn diese Testung in dem einrichtungsbezogenen Testkonzept auch vorgesehen ist. Es ist nicht zulässig, die Besuchertestungen einzustellen, wenn diese im Testkonzept vorgesehen sind.

Personen, z. B. Therapeutinnen und Therapeuten, die regelmäßig in verschiedenen Pflegeeinrichtungen tätig sind, sollen von einer Pflegeeinrichtung, in der sie getestet worden sind, eine Bescheinigung über diese Testung erhalten, die von den nachfolgenden Pflegeeinrichtungen, in der ein Besuch stattfindet, zu akzeptieren ist, wenn der Test nicht älter als 24 Std. ist.

6. Besuchsverbote

Besuchsverbote bestehen für Personen,

  • wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen.
  • Nicht geimpfte oder nicht genesene Besucherinnen oder Besucher, sofern Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell oder generell angeordneten Absonderung aufgrund einer möglichen oder nachgewiesenen Infektion eines Haushaltsangehörigen mit SARS-CoV-2 unterliegen.
  • Geimpfte oder genesene Besucherinnen oder Besucher, sofern die Symptomatik oder Absonderung ihrer Angehörigen aufgrund einer in Deutschland noch nicht verbreitet auftreten- den Virusvariante des Coronavirus SARS-CoV-2 mit vom RKI definierten besorgniserregenden Eigenschaften zurückzuführen ist.
  • Besucherinnen oder Besucher mit einem positivenTestergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2. (Besuchsverbot endet 14 Tage nach Testung oder bei nachfolgendem negativen PCR-Test).

7. Besuchstermine

Besuchstermine können ab sofort über unsere Homepage www.haus-hinterland.de bekannt gegeben werden. In dem Kalender werden die Besuche mit einer Länge von einer Stunde angegeben, aus technischen und organisatorischen Gründen.

Sie können selbstverständlich länger als eine Stunde Ihre Angehörigen besuchen.

 

Sollten Sie keine Möglichkeit haben Ihren Termin online bekannt zu geben, terminieren Sie Ihre Besuche mit Frau Rink telefonisch unter

02776 – 91410.

8. Covid-19 Beauftragte

Durch die Corona-Pandemie sind die Anforderungen an eine Einrichtung stark gewachsen. Aufgrund des dynamischen Geschehens bedarf es einer steten Anpassung der Vorgänge aufgrund stetig aktualisierter Informationen (Verordnungen, Gesetze, Fachinformationen). Maßnahmen zum Schutz aller sind konsequent umzusetzen. Zu dem ergibt sich für Bewohnerinnen und Bewohner, ihre Angehörigen, Personal sowie Verantwortliche und Netzwerkpartner außerhalb der Einrichtungen vermehrt Gesprächsbedarf.

Deshalb hat unsere Einrichtung feste Ansprechpersonen benannt (sog. COVID-19-Beauftragte). 

Im Folgenden sind die Aufgaben definiert, die diese Personen wahrnehmen.

a) Aufgaben einer COVID-19-Beauftragung:

  • Die Aufgaben beziehen sich auf die aktuelle pandemische Lage durch SARSCoV-2,

  • die Beauftragung gilt für die Zeit der Pandemie,

  • die Aufgaben werden im Auftrag und in Absprache mit der Einrichtungsleitung umgesetzt,

  • auf der Webseite der Einrichtungen wird auf die COVID-19-Beauftragten sowie das Schulungsangebot

    („Helfen mit Herz und Verstand“; https://www.pflege-in-hessen.de/covid-19-schulungen/) hingewiesen.

    Auf die Angabe von Namen wird aus dem Datenschutz verzichtet. Bei Fragen verlangen Sie bitte die COVID-19-Beauftragte.

Bleiben Sie Gesund
Ihr Team vom Haus Hinterland
 

Unser Schutzkonzept bezieht sich in den einzelnen Abschnitten auf das:

Landeschutzkonzept für Pflegeeinrichtungen vor der Übertragung von Infektionen vom 16.09.2021

COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung – SchAusnahmV vom (Stand: 22.06.2021)

Mit einbezogen wurde der aktuell tätige Heimbeirat

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Wir beantworten Ihnen gerne alle Fragen